Windkraft-Schallbelastung 36% niedriger als jahrelang behauptet

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) als Ressortforschungseinrichtung unterstellt ist, kommuniziert seit 2009 zu hohe Daten für Windkraft-Schallbelastung

Grund dafür ist ein Rechenfehler, der durch eine falsche Programmierung bei der Berechnung entstanden ist und dafür gesorgt hat, dass die Signale um 36 Dezibel überschätzt wurden. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) entschuldigte sich für diesen Fehler und stellte richtig, dass die Belastungen durch unhörbaren Infraschall statt 100 Dezibel nur 64 Dezibel betragen. Eine Korrektur der Studie ist bereits veranlasst worden.

Ab Mai 2021 werde das BGR in Zusammenarbeit mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) eine neue Messkampagne, zum Einfluss von Windenergieanlagen emittierten Störsignalen auf BGR-Messstationen, durchführen.

Quelle: BMWi / WELT / BGR